Superman in Kalifornien – Sieben Tonnen in knapp sieben Sekunden von 0 auf 160

Der „Superman“ in Kalifornien ist deutlich höher als die Freiheitsstatue.

München (PresseBox) – Die Rede ist von „Superman – The Escape“ im Six Flags Magic Mountain Park in Kalifornien (USA) – immerhin die Nummer 3 der Achterbahn-Weltrangliste (Bild 1).

Für Antrieb und Bremsen dieser rund 25 Mio. US-Dollar teueren Attraktion zeichnen die Münchener Linearantrieb-Spezialisten von InTraSys verantwortlich.
Während kleine Volksfest-Achterbahnen einen Anlaufhügel verwenden, damit die Fahrzeuge die notwenige Bahngeschwindigkeit erreichen, werden die Fahrzeuge bei großen Achterbahnen in die Bahn ‚geschossen‘ – also auf möglichst kurzer Strecke extrem beschleunigt. Die Anforderungen an den Antrieb sind durchaus mit denen beim Transrapid vergleichbar – die Endgeschwindigkeit ist zwar geringer, dafür aber die Beschleunigung deutlich höher:

Freizeitpark Transrapid
Spurführung Rad/Schiene Magnetfelder
Endgeschwindigkeit ca. 200 km/h (ca. 55 m/s) ca. 500 km/h (ca. 140 m/s)
Fahrzeugmasse bis zu 16 t 30…63 t
Max. Beschleunigung 2 g (20 m/s²) 0,2 g (2 m/s²)

Neben den Kosten für den Antrieb spielt vor allem dessen Zuverlässigkeit eine große Rolle: Auf 400.000 Schüsse pro Saison sind maximal vier Fehlstarts erlaubt.

Der „Superman“ wartet mit einem freien Fall von über 100 Metern auf – die Passagiere sind dabei für gut sechs Sekunden schwerelos. Danach rauscht das Fahrzeug mit bis zu 160 km/h in den Auslauf. Lineare Wirbelstrombremsen sorgen dafür, dass es unter allen Umständen sicher und ruckfrei zum Stehen kommt. Diese vom TÜV als ‚Fail-Safe‘ klassifizierten Bremsen arbeiten völlig unabhängig von anderen Systemen und funktionieren ohne Stromversorgung. Selbst ein Blitzschlag führt nachweislich nicht zum Verlust der Bremskraft.

Diese zukunftsweisende Antriebs- und Bremstechnik von InTraSys eignet sich z.B. auch für automatisierte Parkhäuser oder kabellose Aufzüge in Hochhäusern bzw. im Bergbau.

Technische Daten zum „Superman“
Fahrzeugmasse 7.000 kg
Max. Geschwindigkeit 160 km/h
Beschleunigung 20 m/s² (2 g)
Max. Zugkraft 200 kN
Mechanische Antriebsleistung 1,5 MW
Elektrische Leistungsaufnahme 2,5 MVA
Motortyp LSM (Linearer Synchronmotor)

Schiffs-Schnellschleppanlage des DST in Duisburg

Schiffs-Schnellschleppanlage des DST in Duisburg

Weiter Infos: http://www.dst-org.de

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipisicing elit, sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna aliqua. Ut enim ad minim veniam, quis nostrud exercitation ullamco laboris nisi ut aliquip ex ea commodo consequat. Duis aute irure dolor in reprehenderit in voluptate velit esse cillum dolore eu fugiat nulla pariatur. Excepteur sint occaecat cupidatat non proident, sunt in culpa qui officia deserunt mollit anim id est laborum.Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipisicing elit, sed do eiusmod tempor incididunt ut

„Schiffs-Schnellschleppanlage des DST in Duisburg“ weiterlesen

Download-Bereich für die Fachpresse

Herzlich willkommen in unserem Fachpresse-Service !
Die Meldungen in diesem Bereich sind nach Aktualität von oben (neueste Meldung) nach unten geordnet.

Wenn Sie Rückfragen haben oder weitere Informationen /Bildmaterial benötigen, dann wenden Sie sich bitte direkt an Ihren persönlichen Ansprechpartner:

InTraSys GmbH

Dr. B. Urban

Tel.: +49 (0) 89 54 09 33 21
Fax.: +49 (0) 89 54 09 33 10

Anfrage stellen:

Schiffs-Schnellschlepp-Anlage setzt auf Langstator-Motor von InTraSys

Schnellschleppanlage mit Hoverwing

September 2005 – Schiffs-Schnellschlepp-Anlage setzt auf Langstator-Motor von InTraSys und beschleunigt damit Schiffsmodelle und Versuchsmuster auf über 50 km/h.

Fachartikel, erschienen in der Zeitschrift: Konstruktion 9-2005

München (PresseBox) – Die Versuchsanlage des Entwicklungszentrums für Schiffstechnik und Transportsysteme e.V. in Duisburg, kurz DST, wurde von der InTraSys GmbH aus München durch eine unabhängige Schnellschlepp-Anlage ergänzt. Als Antrieb kommt ein Langstator-Motor zu Einsatz. Mit Hilfe dieser neuen Anlage können am DST jetzt schnelle Überhol- und Vorbeifahrt-Manöver auf Binnengewässern erforscht und dabei aufgetretene Havarien simuliert werden.

Für die Bewegung des Fahrwagens der Schnellschlepp-Anlage war seitens des DST eine Gleichlaufabweichung von unter 0,07% gefordert. Zudem sollten keine Schleifleiter zur Energieübertragung benutzt werden, da die Anlage direkt an einen Wassertank mit Wellengenerator angebaut ist.
Die Wahl des DST fiel daher auf einen magnetischen Horizontalantrieb der Münchener InTraSys GmbH, der bei überzeugenden Gesamtkosten den passiven Fahrwagen exakt und vor allem berührungslos positioniert und dabei die geforderte Konstanz der Geschwindigkeit einhält.

Auf der gesamten Länge des Fahrwegs von ca. 150 m wurden 20 Linearmotoren angeordnet, die einzeln – je nach Bedarf und Position des Fahrwagens auf dem Fahrweg – zu- und abgeschaltet werden. Damit kann der rund 1.000 kg schwere Fahrwagen mit bis zu 10 m/s² beschleunigt werden und erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 15 m/s (entspricht 54 km/h).Diese vergleichsweise hohen Geschwindigkeiten werden benötigt, um Messungen an schnellen Fahrzeugen, wie z.B. Polizeibooten oder Bodeneffekt-Fahrzeugen, durchführen zu können.

Die längs des Fahrwegs angeordneten Sensoren erfassen permanent Ort und Geschwindigkeit des Fahrwagens und leiten diese Daten an die Steuerelektronik weiter. Von dort werden die inaktiven, nicht vom Fahrwagen überdeckten, Linearmotoren abgeschaltet und der Frequenzumrichter so angesteuert, dass die aktiven Linearmotoren der Strecke phasenrichtig von Strom durchflossen werden und der Fahrwagen dadurch entweder beschleunigt, auf konstanter Geschwindigkeit gehalten oder abgebremst wird.

An den beiden Streckenenden wird der Fahrwagen mit Hilfe von verschleißfreien linearen Wirbelstrombremsen wieder sicher zum Stillstand gebracht. Wirbelstrombremsen sind zwar – verglichen mit einer konventionellen Reibungsbremse – teuerer, funktioniert aber auch in feuchter Umgebung und sogar unter Wasser problemlos, da die Bremskräfte berührungslos übertragen werden.