Motorprinzp

Das Prinzip des Linearmotors

In einem konventionellen, rotierenden (Synchron-)Motor fließt Wechselstrom durch die Spulen des Stators (Primärteil). Dieser Stromfluss erzeugt – wie jeder Stromfluss – ein Magnetfeld, das mit dem Magnetfeld des Dauermagneten im Rotor (Sekundärteil) in Wechselwirkung tritt.

Durch die Überlagerung der beiden Magnetfelder entstehen Kräfte, die den Rotor im Stator drehen.

Wickelt man einen rotierenden Motor ab und streckt den Stator (Primärteil) längs der Strecke flach aus, dann entsteht ein Linearmotor.

Damit sich der Sekundärteil jetzt linear über den Stator bewegt, braucht es ein magnetisches Wanderfeld. Dieses Wanderfeld wird wiederum durch einen im Stator fließenden Strom erzeugt. Die Sensoren und die Steuerelektronik sorgen dabei für den richtigen Stromfluss in der richtigen Phasenlage und damit dafür, dass sich das magnetische Wanderfeld zur richtigen Zeit am richtigen Ort befindet.

LSM-Antrieb
LSM-Antrieb

Auch beim Linearmotor überlagern sich das Magnetfeld des Permanentmagneten im Sekundärteil und das durch den Strom erzeugte magnetische Wanderfeld des Stators. Die Folge ist eine lineare Bewegung des Sekundärteils (also z.B. eines Fahrwagens) – abhängig von dem im Stator fließenden Wechselstrom.

Eine solche Anordnung bezeichnet man als linearen Synchron-Motor oder kurz LSM.
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Die Vortriebskraft wird also völlig berührungslos und damit verschleißfrei auf den Sekundärteil übertragen. Verfügt die Sensorik über eine gute Auflösung und die Steuerelektronik über eine hohe Genauigkeit, dann können die Position, die Vortriebskraft und die Geschwindigkeit, mit der sich der Sekundärteil bewegt, präzise eingestellt werden.

Der Sekundärteil kann also z.B. mit bis zu 20 m/s² beschleunigt oder über längere Strecken mit extrem konstanter Geschwindigkeit geführt werden.

Analog zu einem konventionellen Asynchron-Motor kann man den Dauermagneten des Sekundärteils auch durch eine Kupferplatte ersetzen. Das magnetische Wanderfeld des Stators induziert dann in der Kupferplatte einen Stromfluss. Dieser Stromfluss bildet sein eigenes Magnetfeld aus – das dann wiederum mit dem magnetischen Wanderfeld des Stators in Wechselwirkung tritt. Die dabei entstehenden Kräfte bewegen den Sekundärteil asynchron zum magnetischen Wanderfeld – wie an einem Gummiband.

Eine solche Anordnung wird als linearer Induktions-Motor oder kurz LIM bezeichnet.

Sie müssen sich jetzt nicht festlegen: Abhängig von Ihrer Aufgabenstellung und Ihren Anforderungen erhalten Sie von InTraSys sowohl LSM als auch LIM.
Wichtig ist nur der Markenname:

Nur wo Prolim draufsteht, ist auch die verlässliche Magnettechnik von InTraSys drin.