System Konzept

Systemkonzept für lineare Antriebssysteme

InTraSys liefert schlüsselfertige Lösungen für Antriebsprobleme. Wir planen, entwickeln, realisieren und installieren das optimal auf Ihre Anforderungen abgestimmte lineare Antriebssystem. Vom Motor und der Sensorik über die Echtzeit-Steuerung bis hin zur verständlichen Benutzeroberfläche mit integrierter System-Diagnose.

Das nachfolgende Blockschaltbild zeigt ein typisches lineares Antriebssystem, wie wir es bereits häufig ausgeführt haben.

Das nachfolgende Blockschaltbild zeigt ein typisches lineares Antriebssystem, wie wir es bereits häufig ausgeführt haben.
Das nachfolgende Blockschaltbild zeigt ein typisches lineares Antriebssystem, wie wir es bereits häufig ausgeführt haben.

Die wesentlichen Komponenten des Antriebssystems sind:

  • Statoren; jeweils mehrere sind zu einem Motor-Element zusammen gefasst
  • PCU (Power Control Unit) – schaltet die einzelnen Motor-Elemente je nach Bedarf zu oder ab
  • Sensorik und SCU (Sensor Control Unit) – bestimmen Ort und Geschwindigkeit des bewegten Objekts (z.B. des Fahrwagens)
  • XPC – wertet die von der SCU bereit gestellten Informationen aus, ermittelt die Phasenlage und berechnet das Ansteuersignal für den Frequenz-Umrichter
  • Frequenz-Umrichter – versorgt die einzelnen Motor-elemente mit Drehstrom und erzeugt damit das ‚magnetische Wanderfeld‘ in den Statoren
  • Leitstelle – Rechner zur Systemüberwachung, für die Diagnose, als HMI (Benutzeroberfläche) und als Schnittstelle vor Ort bzw. für die Ferndiagnose
  • LWL-Bus – Die Echtzeit-Informationen werden per Lichtwellenleiter (LWL) übertragen. Magnetische Einstreuungen in die Signalleitungen werden so zuverlässig vermieden. Langsamere Vorgänge werden über einen Industriebus übertragen. Die Rechner kommunizieren untereinander über eine schnelle Ethernet-Verbindung.
  • Die komfortable Benutzeroberfläche des Systems ist anwendungsorientiert und visualisiert alle wichtigen Systeminformationen. Sie unterstützt auch Diagnose und Fehlersuche.
  • Über das Modem kann das System auch jederzeit direkt von InTraSys aus der Ferne gewartet werden.

Einige technische Daten der Schiffs-Schnellschlepp-Anlage in Duisburg

  • 68 Statoren sind zu 20 Motor-Elementen verschaltet
  • Gesamtlänge ca. 150 m, davon ca. 100 m mit konstanter Geschwindigkeit
  • Bewegte Masse: 1.000 kg
  • Maximale Geschwindigkeit: 15 m/s (= 54 km/h)
  • Gleichlauf-Schwankung < 0,07 % (bei 15 m/s)
  • Maximale Beschleunigung: 1g
  • Leistung Frequenz-Umrichter: 52 kVA
  • Die Spannweite des Bodeneffekt-Fahrzeugs im nebenstehenden Foto beträgt über zwei Meter!
  • Fachartikel in ‚Konstruktion‘, Heft 9-2005
Bodeneffekt-Fahrzeug im Schlepptank der DST in Duisburg. Damit der Versuch belastbare Aussagen zu Größe und Form des Propellers liefert, ist das Modell vergleichsweise groß und verfügt über mehr als zwei Meter Spannweite.
Bodeneffekt-Fahrzeug im Schlepptank der DST in Duisburg. Damit der Versuch belastbare Aussagen zu Größe und Form des Propellers liefert, ist das Modell vergleichsweise groß und verfügt über mehr als zwei Meter Spannweite.

Einige technische Daten des ‚Superman‘ in Kalifornien

Das sieben Tonnen schwere Fahrzeug wird in Sekunden aus dem Stand auf Tempo 160 beschleunigt und schießt 120 m senkrecht nach oben. Beim anschließenden freien Fall sind die Fahrgäste für rund sechs Sekunden schwerelos.
Das sieben Tonnen schwere Fahrzeug wird in Sekunden aus dem Stand auf Tempo 160 beschleunigt und schießt 120 m senkrecht nach oben. Beim anschließenden freien Fall sind die Fahrgäste für rund sechs Sekunden schwerelos.
  • Reverse Free Fall
  • LSM-Antrieb
  • Lineare Wirbelstrombremsen
  • Bewegte Masse: 7.000 kg
  • Maximale Geschwindigkeit: 45 m/s (= 160 km/h)
  • Maximale Beschleunigung: 2g
  • Mechanische Antriebsleistung: 1,5 MW
  • Leistung Frequenz-Umrichter: 2.500 kVA
  • Erlaubte Fehlstart-Quote: 10 ppm